Verfallen, überwuchert, geheimnisvoll - ihre Blütezeit haben sogenannte Lost Places längst hinter sich. Dennoch ist der morbide Charme ausgedienter Gebäude unwiderstehlich.

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Der blinde Jochen Ehlers möchte in den Urlaub fahren und braucht Betreuung. Der Reiseanbieter schickt daher Rentner Herbert Swyter mit auf die Reise. Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang.

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Sandstrände, grüne Deiche, auf denen Schafe grasen: Was aussieht wie romantische Nordsee-Idylle, ist bis ins Detail geplanter Küstenschutz. Allein in Niedersachsen leben 1,2 Millionen Einwohner in von Sturmfluten gefährdeten Gebieten. Und diese Naturgewalten könnten in Zukunft noch häufiger vorkommen und stärker werden.

Der Schutz vor dem Wasser ist daher überlebenswichtig. Und manchmal wird dabei mit ganz schön kreativen Mitteln gearbeitet. Falkner jagen mit ihren Raubvögeln an den Küsten nach Mäusen, denn durch jedes noch so kleine (Mäuse)-Loch kann Wasser eindringen und den Deich unterspülen. Eine Drohne macht regelmäßig 3D-Aufnahmen von der Küste. So können Schäden und Entwicklungen eingeschätzt und rechtzeitig Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Und im Wattenmeer nehmen handgebaute Lahnungen den Wellen die Wucht, damit diese keinen Sand ins Meer abtragen.

Der Film aus der Reihe "Wie geht das?" zeigt, wie auf ganz vielfältige Weise versucht wird, die Küste und seine Einwohner zu schützen.

Mehr "Wie geht das?"-Folgen finden Sie hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PLMJjvZqoYSrDVEI7x86iXlw5JOSOdssVJ


Im Böhmerwald entspringt die Moldau, hier gibt es Urwälder und Raubkatzen. Der Eiserne Vorhang war lange der Grund, dass dieser Landstrich im Dreiländereck Tschechien-Österreich-Deutschland - der Bayerische Wald gehört dazu - etwas im Abseits lag. Entsprechend unberührt und archaisch sind die Wälder. Länder Menschen Abenteuer hat sich durch alle vier Jahreszeiten auf Entdeckungsreise in einer Region gemacht, die voller Überraschungen steckt.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/laender-menschen-abenteuer/Der-Boehmerwald-eine-Wildnis-mitten-in-Europa ,sendung750228.html


Das 1889 als Neues Allgemeines Krankenhaus gegründete, heutige Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist das größte Krankenhaus der Freien und Hansestadt.

In 80 verschiedenen Fachkliniken, Instituten und Polikliniken mit über 1.720 Belegbetten müssen täglich Patienten vesorgt werden. Und das rund um die Uhr. Hinzu kommen pro Tag etwa 200 Fälle in der Notaufnahme. Dieser organisatorischen Herausforderung stellen sich die 10.444 Angestellten täglich in Schichtarbeit.

Der Film aus der Reihe "Wie geht das?" zeigt den Betrieb in dieser modernen "Gesundheitsfabrik"

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Wie-geht-das-Universitaetsklinik-Eppendorf-Die-Gesundheitsfabrik ,sendung711736.html


Der Triumph der deutschen Nationalmannschaft bei der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 1978 in Dänemark gehört zu den großen sporthistorischen Momenten. Namen wie Vlado Stenzel, Heiner Brand und Kurt Klühspies genießen auch heute noch, 40 Jahre danach, einen magischen und unvergessenen Ruf.

Es war der der 5. Februar 1978 in Kopenhagen, als junge leidenschaftliche Handballer der Bundesrepublik Deutschland die scheinbar übermächtige Mannschaft aus der Sowjetunion bezwangen. Rund um dieses Handballfinale gibt es viele Geschichten: In der Nacht zuvor "präparierte" der Kapitän der DDR-Handballer Wolfgang Böhme die BRD-Spieler fürs Endspiel gegen Russlands "Klassenfeind". Dem damaligen Linksaußen Dieter "Jimmy" Waltke schlug die bedeutendste Stunde seiner Karriere, wollte er doch eigentlich schon vor der Partie seine Koffer packen und abreisen. Und Jörg Wontorra, zu der Zeit Reporter für den NDR, stand mit Filmspulen vor der Kabine.

All das passierte ein Jahr vor dem Schicksalsschlag, der den Spieler Joachim "Jo" Deckarm traf, der bis heute aufgrund des Sportunfalls 1979 in einer betreuten Einrichtung lebt.

Mehr Sportclub Stories finden Sie hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PLMJjvZqoYSrCN4QU86Ya5lNstVxJOoCz6


Immer mehr Deutsche - darunter viele Eltern - arbeiten außerhalb der üblichen Arbeitszeiten: abends, nachts oder am Wochenende. Doch wer betreut das Kind, wenn Mutter und Vater gleichzeitig Spätdienst haben? Oder sonnabends arbeiten müssen? Können 24-Stunden-Kitas eine mögliche Lösung sein?

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Wenn-Eltern-nachts-arbeiten ,sendung730932.html


Der Flughafen Hannover ist das wichtigste internationale Drehkreuz des Flugverkehrs in Niedersachsen. Etwa alle sieben Minuten startet und landet hier ein Flieger. Das sind rund 200 am Tag. Jede Minute Verspätung bringt den gesamten Flugplan durcheinander.

Wenn Urlauber am Flughafen ihr Gepäck aufgeben, herrscht hinter den Kulissen Hochbetrieb. Fast 100 Menschen sind nötig, damit ein Flugzeug sicher landen kann und pünktlich wieder in die Luft kommt. So muss beispielsweise das Kerosin immer wieder auf Wasserverunreinigungen und die Start- und Landebahn auf gefährliche Gegenstände überprüft werden.

Diese Folge aus der Reihe Wie geht das? begleitet einen Urlaubsflieger beim sogenannten Turnaround, von der Landung bis zum Start.

Mehr "Wie geht das?"-Folgen finden Sie hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PLMJjvZqoYSrDVEI7x86iXlw5JOSOdssVJ


Mecklenburg-Vorpommern ist voll von historischen Gutshäusern. Vier rastlose Ruinenliebhaber wollen aus alten Gemäuern mondäne Domizile machen. Der eine liebt das Marode, der nächste das Barocke, die anderen brauchen einfach eine Bleibe. Ein Glück für die Häuser - dass es diese Menschen gibt.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Mit-Mut-Moertel-und-ohne-Millionen ,sendung734098.html


Containerschiffe versprachen einst das große Geld: Immer mehr und immer größere Schiffe wurden in Auftrag gegeben. Doch dann sanken die Frachtraten - und viele Reedereien konnten die Kredite für ihre Schiffe nicht mehr bedienen. Die Folge: Erste Reedereien gingen Pleite. Viele kämpfen heute ums Überleben.

Auch die Norddeutsche NSB stand vor dem Aus und sah sich zu einem schweren Schritt gezwungen: Allen deutschen Seeleuten wurde gekündigt. Die Schiffe wurden in Billiglohnländer ausgeflaggt. So konnte zwar die Reederei gerettet werden, doch alle 486 deutschen Mitarbeiter verloren ihren Job. Reinhold Stecher ist einer von ihnen - er kämpft bis heute für sich und seine Kollegen.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Reedereien-in-schwerer-See-Ausgeflaggt-und-abgewrackt ,sendung734898.html


Mitten in der Kieler Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zur Förde, stellt sich eine Hamburger Abbruchfirma einem Mammutprojekt: 90.000 Kubikmeter umbauter Raum soll abgerissen werden. Das entspricht bei einer durchschnittlichen Größe eines Einfamilienhauses von 600 Kubikmetern 150 Einzelhäusern.

Die Abrissgebäude stehen aber nicht frei, sondern Mauer an Mauer mit Gebäuden, die nicht beschädigt werden dürfen, wie zum Beispiel das Casino oder ein Juweliergeschäft. Hinzu kommt, dass die Abbruchbaustelle direkt an eine der Hauptverkehrsadern Kiels und die Fußgängerzone grenzt. Wie geht das?

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Wie-geht-Abriss-mitten-in-der-City ,sendung732550.html


Familien, die seit Generationen von Stütze leben, Jugendliche ohne Zukunftsperspektive, Drogen und Kriminalität: Die Hochhäuser im Lübecker Stadtteil Hudekamp gelten als Heimat einer verlorenen Schicht. Hinter den meterhohen Betonfassaden des Blocks verbirgt sich ein fremder Kosmos.

Wer hier landet, für den ist woanders kein Platz. Doch die Bewohner der Wohnblocks 1 bis 17 sagen, dass sie nirgendwo anders leben wollen. Warum ist das so? Die Autoren sind für mehrere Wochen selbst in das Viertel gezogen, um das herauszufinden. Sie haben die Menschen mit ihrer Kamera begleitet, Tag und Nacht, zwischen Enttäuschungen, Hoffnungen und Grenzsituationen.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/Hudekamp-Ein-Heimatfilm ,sendung69636.html


Leben auf einer Hallig mitten im Meer. Für viele Menschen, die dort zu Gast oder im Urlaub waren, ist das ein Traum. Für die Halligbewohner ist das abgeschiedene Leben ein hartes Brot. Spontan ins Kino oder Theater gehen? Geht nicht. Kurzentschlossen Freunde auf dem Festland besuchen? Das geht nur, wenn eine Fähre fährt! Mal andere Gesichter sehen oder Meinungen hören? Das ist im Winter nahezu ausgeschlossen!

Den Alltag auf einer Hallig halten nicht viele Menschen aus. In den letzten Jahren drohte die Einwohnerzahl von Hallig Hooge, immerhin die zweitgrößte Hallig im Wattenmeer, auf unter 100 zu fallen. Die Abwanderung stoppen und Neubürger gewinnen, eine Herkulesaufgabe für die kleine Gemeinde und Bürgermeister Matthias Piepgras. Erst seitdem er massiv für das Halligleben wirbt, zieht es immer mehr junge Menschen nach Hooge.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/die-nordstory-spezial-Neuanfang-auf-Hallig-Hooge ,sendung731368.html


"Das Leben zieht so an einem vorüber", erzählt Bernd Bade, der schon seit 30 Jahren auf dem Hamburger Schlachthof nachts Schweine und Rinder zerlegt. "Die Feuchtigkeit und die Kälte sind das Schlimmste, das Körperliche verdrängt man, sonst müsste ich sofort in Rente gehen". Bernd Bade ist einer von über drei Millionen Menschen, die - während die meisten anderen schlafen - ihrer Arbeit nachgehen.

Auch Jürgen Weber arbeitet nur nachts, er fährt Taxi. Um sich vor aggressiven Fahrgästen zu schützen, empfiehlt er, "selbst keine Waffen dabei zu haben, denn es gibt immer einen, der stärker ist als ich." Und so bringt er auch zahlungsunwillige Kunden allein mit seiner Präsenz dazu, am Geldautomaten noch ihre Rechnung zu begleichen. Er liebt es, nachts zu arbeiten, und er kann sich auch nichts anderes vorstellen.

Der Dokumentarfilm "Nachtschicht" zeigt in großen, komponierten Bildern die nächtliche Arbeitswelt in der Großstadt Hamburg. Ein Schlachter, eine Postlerin, ein Taxifahrer, ein Krankenpfleger und ein DJ werden durch ihre Nacht begleitet. Parallel wird Brot gebacken und die Tageszeitung gedruckt.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/Nachtschicht ,sendung44462.html


Bundesweit haben sich 41 Kommunen maximale Klimaziele gesetzt und sich vorgenommen, die Treibhausgasemission extrem zu senken. Darunter auch Osnabrück. Seitdem retten sogenannte Foodsaver Lebensmittel vor dem Müll, tüfteln Ingenieure in der Garage an einem innovativen E-Mobil und macht ein Handwerker alle Fahrten mit dem Lastenrad. Die Osnabrücker zeigen, was es bringt, einfach etwas zu tun.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Die-Klimaretter-von-Osnabrueck ,sendung726390.html