Wilde Wingst. Leben im Moor | NaturNah | NDR


Kirstin und Frank Mayer wollen in der Wingst als Selbstversorger leben: mit Geflügel, Rindern und alpinen Schafen. Der Film dokumentiert ihr erstes Jahr in Norddeutschland.

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Essen: Wie ernähre ich mich klimafreundlich? | NDR Doku | Folge 4


#ndr #doku #essen

#wetterextrem ist eine mehrteilige Serie über den Klimawandel. Die vierte Folge erklärt, was Essen mit dem Klima eigentlich zu tun hat und wie man sich klimafreundlich ernähren kann. Was können wir bewirken, wenn wir uns bewusst machen, wie viel Co2 bei bestimmten Lebensmitteln ensteht? Müssen wir wirklich alle auf Fleisch verzichten und uns vegetarisch oder vegan ernähren, um die Erde zu retten? Wie kann ich mich gesund und klimafreundlich ernähren, ohne auf etwas zu verzichten? Wir geben euch nützliche Tipps für eine gesunde und klimafreundliche Ernährung. Was kommt auf den Klimateller und was besser nicht?
Wir zeigen, warum Rindfleisch aus der Tiefkühltruhe, Butter und Käse eine schlechte CO2 Bilanz haben. Und wir machen ein Experiment. Was ist, wenn alle Fleischesser an einem Tag Hähnchen anstatt Rindersteak essen würden. Und wir erklären, worauf ihr beim Einkaufen von Obst und Gemüse achten solltet.

Wir zeigen euch aber auch, was wir alle gegen die Klimakrise tun können. Schaut dazu auch in die anderen Folgen unserer Klimaserie.
Unter ndr.de/wetterextrem erfahrt ihr mehr zum Klimawandel und seinen Folgen für Norddeutschland. Wir suchen eure Bilder zu Extremwetter-Ereignissen. Benutzt #wetterextrem, damit wir eure Erlebnisse teilen können.

Mehr dazu: https://www.ndr.de/ratgeber/klimawandel/wetterextrem-Der-Norden-im-Klimawandel ,startseite268.html

Luz Long - Jesse Owens: Eine Geste für die Ewigkeit | Sportclub | NDR


Luz Long verhalf Jesse Owens 1936 zum Olympiasieg und umarmte seinen schwarzen Rivalen vor den Augen der Nazi-Herrscher. Sportsgeist und Mut des Weitspringers wurden zur Legende.

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Ronaldo: Zwischen Lichtgestalt und Heldendämmerung | Sportclub | NDR


Fünfmal Weltfußballer des Jahres, Europameister: Cristiano Ronaldo ist einer der besten Fußballer aller Zeiten. Doch CR7 ist auch eine Kunstfigur - gesteuert von Beratern, Anwälten und Sponsoren.

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Geschichten aus dem Zug: Mit der Bahn von Lübeck nach Stettin | die nordstory | NDR


#ndr #ndrdoku #bahn

Lübeck in Deutschland, Stettin in Polen: Dazwischen liegen 287 Zugkilometer und 33 Haltestellen. Gut fünf Stunden dauert die Fahrt im RE 4. Seit 2006 gibt es wieder durchgehende Züge von Lübeck nach Stettin.

Der Film zeigt, warum die Bahn Kundenbetreuer wie Thomas Plötz und Aneta Gomolka braucht, um ihr angeknackstes Image wieder aufzupolieren. Die Nordstory begleitet Menschen, deren Leben eng mit der Bahn verbunden ist. Dazu zählt der Güstrower Meeresgeologe Jan Harff, Bahnfahrer seit sechs Jahrzehnten. Professor Harff pendelt seit zehn Jahren an die Universität nach Stettin, er hat mit der Bahn Pleiten, Pech und Pannen erlebt und steigt doch immer wieder ein.

Während der Reise erzählt der Film auch die Geschichte dieser Bahnlinie, die schon um 1850 beginnt. Heute sind Bahnhöfe und Stellwärterhäuschen oft Ruinen, gehören manchmal noch der Bahn oder sind schon zum xten Mal weiterverkauft worden.

Geschichten aus dem Zug und neben den Gleisen! Von Lübeck bis zur Ankunft in Stettin und einer Geschichtsstunde unter dem Bahnhof der Stadt, die einst zu Deutschland gehörte.

Weitere spannende Folgen von "die nordstory": https://www.youtube.com/playlist?list=PLMJjvZqoYSrBhw68pJ7NOso1jSbWrngXY

Bauernhof: Tote Hose im Gasthof und Kühe im Blumenbeet | Hofgeschichten | NDR


#ndr #ndrdoku #bauernhof

Für den Inselbauern von der Öhe kommt es an diesem Tag ganz dicke: Die Reisegruppen aus Hiddensee lassen seinen Hafengasthof Schilling einfach links liegen. Das Geschäft läuft so gar nicht. Da erreicht ihn ein Notruf von seiner Insel: Die Rinder sind ausgebrochen! Sie konnten es im dunklen Stall offenbar nicht mehr erwarten und haben sich den Weg zum frischen Grün im Vorgarten gebahnt. Die liebevoll angelegten Beete sind jetzt plattgetreten und voller Kuhfladen.

Auf der Gänsefarm der Familie Tapphorn kommen die Eier auf den Prüfstand: Zu Hunderten werden sie erst vom Stall in die Brüterei gebracht. Zehn Tage später kontrolliert die Landwirtin, welche Eier tatsächlich befruchtet wurden und welche nicht. Eine höchst sensible Angelegenheit.

Der dreibeinige Schafbock Kringel soll raus aus dem Stall und rauf auf eine neue Weide. Schäfer und Tierretter Günter Garbers hat dazu den Tierarzt gerufen. Der soll untersuchen, wie es Kringels amputiertem Bein geht. Der Schafbock lebt nämlich mit einer speziellen Prothese. Wie wird Kringel auf seine neue Herde reagieren?

Familienzeit bei Milchbauer Matthias Stührwoldt: Beim Pfannkuchenessen am Mittagstisch gibt es Zeit für ein Gespräch zwischen Vater und Sohn. Die Tanzschule und der Abiball sind ein großes Thema. Die beiden genießen diese kleinen Momente im Alltag.

Im Norden gibt es mehr als 50.000 Bauernhöfe, jeder davon hat seine eigene Geschichte. Von der Bioapfelbäuerin im Alten Land bis zum konventionellen Geflügelhalter in Friesland erzählt die NDR Reportagereihe "Hofgeschichten" vom bäuerlichen Alltag, von Typen, Tieren und Treckern.

In den "Hofgeschichten" können die Zuschauerinnen und Zuschauer den Alltag auf fünf verschiedenen Bauernhöfen miterleben. Sie sehen, wie die Jahreszeiten die Arbeit bestimmen, lernen das Leben auf den Höfen von Woche zu Woche besser kennen und begleiten die Landwirtinnen und Landwirte durch Höhen und Tiefen, bei Ernte, Tierzucht und Familienleben. Die Geschichten spielen auf großen, kleinen, konventionellen und Biohöfen in ganz Norddeutschland.

Lust auf noch mehr Landluft? Hier gibt's weitere Folgen "Hofgeschichten": https://www.youtube.com/playlist?list=PLMJjvZqoYSrA6wRgOJP2B-zwfJutfWJUg

Gulasch, Kneipe, Radtouristen – Konnys ungarische Stube | Typisch! | NDR


#ndr #ndrdoku #bremen

Ziemlich weit draußen, weit weg von den Szenekneipen der Großstadt Bremen liegt die "Pusta-Stube", direkt am Fluss Wümme am äußersten Randbezirk der Hansestadt. Trotzdem ist die Kneipe von Kornelia "Konny" Staffeldt Kult und oft rappelvoll.

Konnys Eltern, Janos und Therese Hergott, waren in Ungarn berühmte Artisten. Als Seven Hungarias traten sie mit dem Ungarischen Staatszirkus weltweit auf. Nach ihrer Flucht in den Westen, kauften sie 1973 die Kneipe. Konny hat Architektur studiert und als Kosmetikerin gearbeitet und wollte die Kneipe nie übernehmen. Doch nach dem Tod ihres Vaters musste sie sich entscheiden. Ihre Wahl fiel auf die "Pusta-Stube" und das Leben am Wümmedeich.

Das Porträt aus der Reihe "Typisch!" begleitet die Kultwirtin während des Saisonstarts in ihrer ungewöhnlichen Kneipe, die ein beliebtes Ausflugsziel für Fahrrad- und Kanu-Touristen ist.

Weitere Folgen "Typisch!": https://www.youtube.com/playlist?list=PLMJjvZqoYSrDrPybV7-d3LXfghw3eSaZn

Spargel - Das Gemüse für Genießer | Wie geht das? | NDR


#ndr #ndrdoku #spargel

Weißer und grüner Spargel zählen zu den beliebtesten Gemüsesorten. Jede vierte Stange kommt aus Niedersachsen. Kein anderes Bundesland baut so viel Spargel an. Das liegt an dem optimalen Boden. Er muss sandig, locker und steinfrei sein, dann erwärmt er sich schnell, der Spargel wächst dann am besten und extrem schnell: bis zu sieben Zentimeter pro Tag.

Doch die Spargelsaison ist kurz: Nur knapp drei Monate haben die Spargelbauern Zeit, ihren Spargel zu ernten. Trotzdem müssen sie mit allerhand Tricks arbeiten, damit die gesamte Saison über Spargel geerntet werden kann. Denn das "königliche Gemüse" muss immer absolut frisch sein. Spargel enthält mehr als 90 Prozent Wasser. Schon bei den Römern wurde er als harntreibende Heilpflanze eingesetzt. Heute ist der Spargel vor allem eine Delikatesse.

In Niedersachsen fahren inzwischen auch Roboter über die Felder, die bei der Ernte helfen. Denn die Ernte per Hand ist Schwerstarbeit: 10.000 Stangen schafft ein geübter Helfer pro Tag und legt dabei bis zu fünf Kilometer auf den Feldern zurück.

An Spargel werden besonders hohe Qualitätsanforderungen gestellt. Damit diese auch eingehalten werden, kontrollieren Lebensmittelbehörden schon bei der Ernte, ob der Spargel den angegebenen Klassen entspricht und auch, ob er keimfrei ist. Denn Keime stellen gerade beim Spargel ein hohes Risiko dar.

Diese Folge aus der Reihe Wie geht das? zeigt den Weg des niedersächsischen Spargels von der Aussaat über die Ernte bis auf den Teller.

Weitere spannende Folgen "Wie geht das?" gibt's hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PLMJjvZqoYSrDVEI7x86iXlw5JOSOdssVJ

Leben auf dem Schiff: Wenn das Zuhause immer unterwegs ist | 7 Tage | NDR


Wie lebt es sich, wenn das Zuhause immer unterwegs ist? Reporterin Elisa Luzius verbringt sieben Tage an Bord der "MS Seestern" und erlebt den harten Alltag auf einem Frachtschiff.

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Jeder kennt sie - die langen schmalen Schiffe, die gemächlich auf den Flüssen schippern. Kapitän Franz Schramm fährt sein Schiff, die "MS Seestern", schon in achter Generation. Der Fluss ist seine Heimat, denn als selbstständiger Binnenschiffer lebt er mit seiner Frau Sonja auf seinem Frachter. "Du könntest mich eher erschlagen, als dass ich von Bord gehen muss", sagt Franz, der sich auf seiner schwimmenden Insel am wohlsten fühlt. Allerdings bereiten ihm Wirtschaftskrise und Wetter immer mehr Probleme. Die Krise hat fast seine Existenz gekostet.

Binnenschifffahrt: Trockenheit und Unwetter erschweren das Fahren

Franz fährt pausenlos, ohne einen freien Tag, um seine Schulden abzuzahlen. Dazu kommt extreme Trockenheit mit Niedrigwasser im Wechsel mit schweren Unwettern und Hochwasser - Wetterbedingungen, die das Fahren teilweise unmöglich machen. Obwohl die Binnenschifffahrt einen wichtigen Anteil des Güterverkehrs in Deutschland ausmacht und die Anzahl der Transporte wieder steigt, muss sich Franz als selbstständiger Binnenschiffer regelrecht "über Wasser halten".

7 Tage auf der MS Seestern

Sieben Tage sind Elisa Luzius und Elias Franke auf der "MS Seestern" über Rhein und Mosel mitgefahren. Wie lebt es sich, wenn das Zuhause immer unterwegs ist? Wie ist es, wenn man 24 Stunden, an sieben Tagen der Woche mit dem Partner zusammen ist? Und gibt es die "Schiffer-Romantik" von der man träumt, wenn man am Ufer steht und die Schiffe beobachtet?

#schiff #ndr #ndrdoku

Wenn Hornissen umziehen müssen | NaturNah | NDR


#ndr #ndrdoku #hornissen

Hornissen bekommt man nur selten zu Gesicht. Denn anders als ihre verwandte Art, die Wespen, interessieren sich die großen Gelb-Schwarz gestreiften Insekten nicht für Kuchen oder Limonade auf dem Gartentisch. Als "Flugbenzin" nehmen sie lieber Baumsaft. Um ihren Nachwuchs zu versorgen, machen sie Jagd auf andere Insekten. Der Mensch ist ihnen ziemlich egal.

Trotzdem haben Hornissen immer noch einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht, findet Diethard Hoffmann. Es ist Blödsinn, dass drei Hornissenstiche ein Pferd umbringen können, wie viele denken.

Trotzdem müssen hin und wieder Hornissennester umgesiedelt werden. Diethard Hoffmann ist seit fast zehn Jahren als "Umzugshelfer" für Hornissen im Einsatz. Er fängt sie mit einem Kescher oder mit einem extra umgebauten Staubsauger ein. In seinem Garten finden die Hornissenvölker eine neue Heimat. In eines ihrer Ausweichquartiere kann der Hornissen-Fachmann jetzt sogar hineinsehen, dank einer eingebauten Kamera.

Seine Einsätze führen Diethard Hoffmann den ganzen Sommer über quer durch Mecklenburg-Vorpommern zu Menschen, die die Hornissen fürchten, aber auch zu denen, die sogar ein wenig stolz sind auf "ihr" Hornissennest.

"Essen auf Rädern" - Wie gut sind die Angebote? | Doku | NDR | 45 Min


Mehrere Hunderttausend Menschen in Deutschland beziehen nach Berechnungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung jeden Tag eine warme Mahlzeit durch "Essen auf Rädern". Für viele Anbieter, gerade im ländlichen Bereich, ist der Bringservice ein Zuschussgeschäft oder gar ein Auslaufmodell. Deshalb verändert sich der Markt in Norddeutschland seit einigen Jahren rasant: Es wird kaum noch frisch gekocht, industrielle Großanbieter mit Tiefkühlkost drängen ins Geschäft.

Tiefkühlkost aus industriellen Großküchen

Autor Michael Nieberg hat den Markt in Norddeutschland wochenlang beobachtet und schaut hinter die Kulissen. Das Filmteam ist für die Doku mit Essensboten zu Senioren gefahren und hat Forscher an der Hochschule Bremerhaven bei der Untersuchung von Stichproben beobachtet. Vielen Bürgern ist gar nicht klar, dass hinter romantischen Werbeversprechen und Namen wie "Landhausküche" industrielle Großküchen stecken. In deren Fabriken werden die Essen zubereitet, tiefgekühlt, weiterverkauft und später am Tag der Auslieferung wieder aufgetaut.

Tipps für die Auswahl von "Essen auf Rädern":
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Tipps-fuer-die-Auswahl-von-Essen-auf-Raedern ,essenaufraedern106.html

Für viele Kunden ist der Essensbote der einzige Kontakt

Doch egal, ob frisch gekocht oder tiefgekühlt: "Essen auf Rädern" ist wichtig. Für viele Kunden ist der Essensbote der einzige Kontakt zur Außenwelt, und das für Tage oder gar Wochen. Einer dieser Boten ist Erich Knoch. Für den Paritätischen Wohlfahrtsverband in Bückeburg bringt er jeden Tag 30 warme Mahlzeiten über Land.

Dafür fährt er rund 100 Kilometer durch den Landkreis Schaumburg-Lippe in Niedersachsen. "Den meisten übergebe ich das Essen persönlich", berichtet Knoch. So könne er gleichzeitig sehen, ob bei seinen oft betagten und allein lebenden Kunden alles "in Ordnung" sei. Die Sozialkontrolle sei "mit im Preis".

Boom der industriellen Fertigkost

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung beschäftigt sich seit Jahren mit der Qualität von "Essen auf Rädern", kritisiert den Boom zu industrieller Fertigkost. Es fehle an Vitaminen und frischen Salaten. "Dieses Defizit sollte ergänzt werden", empfiehlt Prof. Ulrike Arens-Azevêdo, die DGE-Präsidentin aus Hamburg. Selbst gemachte Fruchtsäfte oder Smoothies könnten das Angebot sinnvoll abrunden, um eine Mangelernährung zu verhindern.

Bürgerhilfe bereitet Mahlzeiten frisch zu

Die Bürgerhilfe in Schüttorf kocht noch jeden Morgen frisch, geht beim ihrem "Essen auf Rädern" sogar auf individuelle Wünsche der Rentnerinnen und Rentner ein: Einige bekommen das Fleisch schon klein geschnitten und den Eintopf püriert gebracht.

350 Portionen frisches Essen gehen für eigene Wohnheime und fürs Essen auf Rädern jeden Tag auf Reisen. "Durch die frische Küche erhalten wir sogar noch Zulauf, denn viele Kunden mögen die industrielle Tiefkühlkost einfach nicht", berichtet Karin Heckert, Fachbereichsleiterin für Hauswirtschaft bei der Bürgerhilfe.

Test: "Essen auf Rädern": Was bekommt man fürs Geld?
https://www.ndr.de/fernsehen/Essen-auf-Raedern-Was-bekommt-man-fuers-Geld ,essen758.html

Homepage von 45 Min: https://www.ndr.de/45min& ;#13;

#EssenAufRädern #Senioren #Mittagessen

Kohlendioxid: Was sind die größten Klimakiller?| NDR Doku | Folge 3


#ndr #doku #kohlendioxid

#wetterextrem ist eine mehrteilige Serie über den Klimawandel. Die dritte Folge erklärt, wo in Deutschland das meiste CO2 entsteht und wie man es einsparen kann. Wir zeigen die fünf Bereich, die am meisten CO2 Einsparpotential haben. Als erstes schauen wir uns an, wie wir wohnen. Wie klimafreundlich sind die Gebäude, in den wir leben. Was können wir beim Heizen, Warmwasserverbrauch und Strom machen, um unsere ökologischen Fußabdruck zu verkleinern? Wie viel CO2 stößt die Industrie aus? Warum sollten wir beim Einkauf auf Einweg-Plastikflaschen verzichten? Was können wir beim Autofahren und bei Flugreisen machen? Wie kann ich mit meiner Ernährung etwas gegen den Klimawandel tun?Und wie viel CO2 entsteht durch Kohlekraftwerke?

Wir zeigen euch aber auch, was wir alle gegen die Klimakrise tun können. Schaut dazu auch in die anderen Folgen unserer Klimaserie.
Unter ndr.de/wetterextrem erfahrt ihr mehr zum Klimawandel und seinen Folgen für Norddeutschland. Wir suchen eure Bilder zu Extremwetter-Ereignissen. Benutzt #wetterextrem, damit wir eure Erlebnisse teilen können.

Mehr dazu: https://www.ndr.de/ratgeber/klimawandel/wetterextrem-Der-Norden-im-Klimawandel ,startseite268.html

Bauernhof: Ohrenkneifer für die Obstbäume! | Hofgeschichten | NDR


#ndr #ndrdoku #bauernhof

Auf dem Bio-Obsthof von Birgit Mählmann im Alten Land zeigt sich die Apfelsaison jetzt von ihrer schönsten Seite: Die Bäume stehen in voller Blüte. Damit sie gesund bleiben, müssen kranke Äste entfernt werden. Außerdem sind die ersten Schädlinge in den Kirschbäumen: Blattläuse. Die Mählmanns bekämpfen sie mit Ohrenkneifern - und bauen Hotels für die sonst unbeliebten Tierchen.

Der Inselbauer von der Öhe ist diesmal im Wettlauf mit der Zeit: Morgen soll in seinem Gasthof die Saison starten und das Wasser fließt nicht mehr ab. Stattdessen wellt sich der Boden. Rohrbruch oder Pfusch am Bau? Matthias Schilling nimmt selbst die Schaufel in die Hand.

Schäfer und Tierretter Günter Garbers braucht heute Hilfe: Der Tierarzt kommt und will dem großen Highland-Cattle-Bullen "Schmusi" Blut abnehmen - für eine wichtige Untersuchung. Gar nicht mal so leicht bei einem 400 Kilo-Tier, das nicht im Stall, sondern auf der Weide lebt. Und das vor Jahren seinen Vorbesitzer angegriffen hatte.

Bio-Milchbauer und Schriftsteller Matthias Stührwoldt will heute die typischen Frühjahrsarbeiten erledigen: Seine Wiesen und Weiden müssen gepflegt werden. Doch leider hat sein Mitarbeiter keinen Führerschein. Und darf den Trecker mit der Wiesenschleppe nur auf dem Feld fahren - und nicht auf den Wegen dorthin.

Im Norden gibt es mehr als 50.000 Bauernhöfe - und jeder hat seine eigene Geschichte. Von der Bio-Apfelbäuerin im Alten Land bis zum konventionellen Geflügelhalter in Friesland erzählt die NDR-Reportage-Reihe "Hofgeschichten" vom bäuerlichen Alltag, von Typen, Tieren und Treckern.

Mit den "Hofgeschichten" können die Zuschauerinnen und Zuschauer den Alltag auf fünf verschiedenen Bauernhöfen miterleben. Sie sehen, wie die Jahreszeiten die Arbeit bestimmen, lernen das Leben auf den Höfen von Woche zu Woche besser kennen und begleiten die Landwirte und Landwirtinnen durch Höhen und Tiefen - bei Ernte, Tierzucht und Familienleben. Die Geschichten spielen auf großen, kleinen, konventionellen und Bio-Höfen in ganz Norddeutschland.

Lust auf noch mehr Landluft? Hier gibt's weitere Folgen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLMJjvZqoYSrA6wRgOJP2B-zwfJutfWJUg

Die singende Flugbegleiterin | Typisch! | NDR


#ndr #ndrdoku #musik

Mit schnellem Schritt schiebt Katja ihren Koffer durch den Hamburger Flughafen. Sie kennt sich hier aus. Sie ist Flugbegleiterin und viel in der Welt unterwegs, New York, San Francisco, São Paulo oder Schanghai, überall dort war sie schon.

Diesmal geht es nach Los Angeles. Zwölf Stunden Flug ab München. Die Langstrecke mag Katja am liebsten, denn sie bietet einen Vorteil: Die Crew fliegt nicht wieder sofort zurück, sondern verbringt bis zu drei Nächte am Zielort. Und während eines sogenannten Layover hat die Crew frei. Genau das Richtige für Katja!

Katja fliegt nämlich fast nie ohne ihre Gitarre, sicher verstaut in einer Ablage für das Crew-Gepäck. Unterwegs schreibt sie Songs und tritt auf. Sie singt im Central Park in einer Unterführung oder in einer Fußgängerzone. Und manchmal ergattert sie sogar einen Auftritt in den Musikclubs der Metropolen, die sie durch ihren Job bereist.

In Los Angeles will sie unter ihrem Künstlernamen Katja von Bauske bei einem Open Mic spielen, einer offenen Bühne. Mit ihrer Gitarre und Songs in deutscher Sprache.

Doch Katja will mehr: Ihr Ziel ist eine eigene EP. Dafür nimmt sie ihre Songs an den Orten auf, an denen sie entstanden sind. In Los Angeles hat sie dafür extra ein Musikstudio gebucht.

Katja träumt davon, irgendwann von der Musik leben zu können und ein großes Publikum zu erreichen. Jedes Mal, wenn sie mit dem Flieger abhebt, fliegt dieser Traum mit. Doch vorläufig muss sie ihr Geld als Stewardess verdienen. Und mit jeder ihrer Dienstreisen hofft sie, ihrem Traum einen Schritt näher zu kommen.

Weitere Folgen "Typisch!": https://www.youtube.com/playlist?list=PLMJjvZqoYSrDrPybV7-d3LXfghw3eSaZn

Mecklenburg-Vorpommern: Ist Schloss Broock zu retten? | DIE REPORTAGE | NDR Doku


Jedes fünfte Gutshaus in Mecklenburg-Vorpommern ist vom Zerfall bedroht. Auch bei der Ruine von Schloss Broock bräuchte es nur einen letzten starken Sturm und die Ruine könnte in sich zusammenkrachen. Nach 45 Jahren des Leerstands, will jetzt ein Investor aus Berlin den Mauern des Schlosses und der Region neues Leben einhauchen. Kann das Abenteuer gelingen?

"Manchmal kommt es mir vor, wie eine Parallelwelt", sagt Christian Schmidt. "Von aller Welt komplett vergessen und aufgegeben." Niemand kennt die Schlossruine so gut wie der gebürtige Franke. Auf einer Fotosafari hat er sich im Jahr 2013 in das Schloss Broock verliebt. In die morschen Balken, die aus dem Dachgebälk gestürzt sind. In die Mauern, die von den einstigen Bewohnern erzählen: Tapeten im DDR-Chic hier, Zeitungsfetzen aus dem Kaiserreich dort.

"Ich hatte das Gefühl, ich gehöre hierhin!", sagt Christian, der damals als Veranstaltungsmanager in Berlin arbeitet. Er engagiert sich ehrenamtlich in Broock. Das Schloss gehörte einem Investor aus Frankfurt am Main, der mitten in der Insolvenz steckt. Er hat das Schloss nicht retten können.

"Broock, das ist eigentlich so ein Akt für sich", fasst Bürgermeister Frank Karstädt seine Gefühle zum Schloss zusammen. "Wir haben hier schon mehrere Interessenten und Besitzer für das Schloss Broock erlebt. Hinterher sah das Schloss meistens schlimmer aus als vorher." Seit über 15 Jahren ist Karstädt der Bürgermeister des Ortes.

Doch dann wendet sich das Blatt: "Ich hätte ja niemals damit gerechnet, dass sich hier noch was tut!", freut sich Christian. Im Frühjahr 2017 kaufte das Ehepaar Klinkenberg das Anwesen. Die Architekten aus Berlin haben große Pläne! Sie wollen das Schloss und die Nebengebäude wieder aufbauen. Broock soll zu einem überregionalen Festivalzentrum werden. Christian wird vom Fleck weg als Projektleiter engagiert. "Das ist wie ein Lottogewinn."

Investor Stefan Klinkenberg weiß von der Skepsis der Broocker Bürgerinnen und Bürger. "Die wissen ja auch nicht so richtig, wie sie in der Wahrnehmung mit uns umgehen sollen. Sind das jetzt nun reiche Leute, die uns nur was erzählen und am Ende nichts auf die Platte bringen?"

Werden Christian Schmidt und Stefan Klinkenberg es schaffen, das Gutshaus Broock zu retten? Zwei Jahre lang hat ein NDR Team sie bei ihrem Versuch begleitet, dem Schloss neues Leben einzuhauchen. Zwei Jahre zwischen feierlicher Aufbruchsstimmung und harten Geduldsproben. Zwischen Enthusiasmus und Pragmatismus. Zwischen Stadt und Land.

Mehr dazu: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Ist-Gutshaus-Broock-zu-retten ,sendung899580.html

#ndr #doku #schloss
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